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Thema: Was bedeutet Musik für dich und was empfindest du dabei?

  1. #1

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    1

    Was bedeutet Musik für dich und was empfindest du dabei?

    Abend, ich hab in 28 Jahren keine Musik gefunden, welche mir gefällt. Wenn ich welche höre interessiert es mich gleich null.
    Dennoch oder auch grade deshalb find ich es interessant wie andere Menschen darauf abgehen, welche Emotionen hervorgerufen werden usw.
    Aus diesem Grund frag ich, wie ergeht es euch wenn ihr eure Musik hört, aber auch Richtungen die euch gar nicht gefallen

  2. Nach oben   #2
    Avatar von Metalphrieg
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    Tolle Frage.

    Ich hab die langen Haare ja nicht umsonst^^ Metal und Rock mit kreischenden Gitarren und rumpelndem Schlagzeug... Da fliegen die Haare^^ Es ist immer situationsbedingt. Wenn etwas schlecht gelaufen ist oder gut gelaufen ist und ich diese Musik höre nickt der Kopf, die Luftgitarre kreist und die Arme fliegen durch die Gegend beim Lufttrommeln... wenn ich allein bin. Mit Freunden passiert das dann schon seltener^^
    Auf Konzerten wird mitgesungen, mitgesprungen und ausgelassen gefeiert und stimmt der Alkoholpegel, mach ich das auch bei Pop oder Schlager oder egal. Mit Stimmung und vielen Leuten werd ich da gern mal schief angeguckt. Die Musikrichtung ist dabei relativ egal, ich geh auch zu Hip Hop ab^^ Wenn er gefällt... Passiert zwar selten, aber... Ich glaube auf der Nature One hätt ich keine Probleme abzugehen, wenn die Stimmung passt.
    Wenn es mir nicht gut geht, ich bin traurig oder hab kein Alkohol, kann ich auch ruhige, sentimentale Musik hören. Da ist für mich auch am meisten der Text wichtig, ansonsten ist Bass, Geschwindigkeit oder Bekanntheitsgrad bzw. woran ich mich bei einem bestimmten Lied oder bestimmten Umgebung fühle oder erinner...

    Musik ist für mich ein Ventil, ein Katalysator oder die Sprache meinem Innersten freien Lauf zu lassen. Bei Aggression wird Stress abgebaut, auf Parties wird die Hemmschwelle gesenkt ( auch ohne Alkohol ) oder einfach Gefühle ausgedrückt. Musik ist für mich ein Schalter, der mich einschaltet, der mir Kraft gibt mich auszudrücken. Musik ist das Gesprächsthema, Musik ist die Einführung in Gespräche und der Zugang in Gruppen. Musik ist für mich die Lösung meiner Probleme, denn hilf dir selbst durch Musik.

    Sollte Musik mir nicht gefallen ignorier ich sie oder benutze es als Möglichkeit zu provozieren um eine Diskussion über Musik anzufangen. Dabei gefällt mir Hip Hop am wenigsten, weil ich davon zuwenig Ahnung habe, aber Meinungen machen das Gespräch, was mir aber nicht gefällt, wenn ich dann abgestempelt werde als ignoranter Mensch, weil das bin ich ganz und gar nicht.

    Gefällt mir gut das Thema, hoffentlich bekommen wir hier viele Wortmeldungen dazu.


  3. Nach oben   #3
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    281
    Danke
    12
    Schwer zu sagen.
    Ich probier's mal.

    Eigentlich bin ich niemand, der zu Musik "mitgeht". Zu tanzen käme mir nicht in den Sinn und solche Geschichten wie Mitsingen oder -klatschen bei einem Konzert sind mir auch noch nie passiert, seit ich meine Eintrittskarten selbst zahlen kann. Verhalten bei eigenen Auftritten mal ausgenommen. Höfliches Mitnicken darf mal vorkommen, teils stummes teils lautes Refraingegröhle höchstens im Partykeller zur Silvester- oder Fastnachtszeit.

    Das hängt wahrscheinlich mit meinem Denkansatz zusammen. Meine musikalische Basis ist eher die "klassische" Musik, sprich: solche Leuts wie Vivaldi, Händel, Mozart, Grieg von Barock bis Romantik, das war meine erste Liebe und die rostet bekanntlich selten bis gar nicht. Ich glaube, man lernt bei der Beschäftigung mit E-Musik sehr schnell eine analytische Herangehensweise, lernt zu unterscheiden zwischen Inspiration und Handwerk sowie zwischen Komposition und Interpretation. Als später Pop, Rock, Soul, Jazz, Weltmusik etc. in meinen Beständen auftauchten, blieb diese analytische Herangehensweise bestehen. Das hat zum einen dazu geführt, dass ich mich einer experimentierfreudigen Band anschloß und dort die Kreativ-Abteilung unterstützte, zum anderen später auch als semiprofessioneller DJ einige Sets auflegte. Diese Art der Beschäftigung mit Musik und die daraus resultierenden Kontakte haben dazu geführt, dass ich eigentlich alles Mögliche kreuz und quer höre, aber mit Anerkennung recht sparsam umgehe, weil ich oft genug 08/15 zu hören bekomme - ich fühlte mich von diesem nerdigen "High Fidelity"-Gehabe seinerzeit verstanden . Mich langweilt grundsätzlich dieses "einen Schritt vor und zwei zurück" (Tonika/Subdominante/Dominante) auf dem Quintenzirkel, und wehe, wenn dann nicht zusätzliche Ideen, eine sensationelle Interpretation oder ein tiefgründiger Text vorhanden sind ...

    Nachteil bei dieser Vorgehensweise ist natürlich, dass die Emotionalität oder das "Bauchgefühl" auf der Strecke bleibt - solche Sachen, die sich praktisch ausschließlich über das Bauchgefühl definieren, kommen ziemlich selten bei mir an. Viele Gangarten des Dancefloor/Techno sind bei mir beispielsweise völlig tabu, weil - einfache Rhythmen, mit einigen Effekten oder Melodiefetzen durchzogen kriege ich zur Not selbst hin und der Baß zum Abhotten läuft bei mir ziemlich ins Leere. Und leider ist auch Hip Hop über weite Strecken uninteressant geworden, nachdem sich Gangsta-Rap so brachial durchgesetzt hat. Für irgendwelche Räuber-und-Gendarm-Geschichten, Soaps in Form von verbalen Stinkefingern in alle möglichen Richtungen oder die Frage, welcher Platzhirsch ein ganzes Ghetto am gründlichsten befruchtet, habe ich ich mit 13 Jahren schon zu alt gefühlt. Wobei's in beiderlei Richtungen (Techno/Hip Hop) mittlerweile auch schon wieder hörenswerte Ausnahmen gibt. Meistens ergreife ich jedoch bei Veranstaltungen, bei denen sich Hip Hop oder Techno anbahnen, die Flucht.
    Vorteil bei dieser Methode ist allerdings, dass die Musik ein deutlich längeres Haltbarkeitsdatum aufweist. Bei der Musik, die ich mir bewußt gekauft habe, gibt's kaum etwas, das sich für mich schnell "totdudelt". In Zeiten, in denen immer mehr Radiosender auf das Beste der 70er, 80er, 90er und das Beste von heute und das noch Bessere von morgen setzen, fast schon unschätzbar ...

    Ich gehe die einzelnen Musikstücke an wie eine Art Geheimcode oder Sprache, die man entschlüsseln soll. Klingt intellektueller oder aufwendiger als es in Wirklichkeit ist. Ich verstehe "meine" Musik in Verbindung mit dem Text oder der Interpretation als eine Anregung zum Mitdenken, als einen Sandkasten, in dem man immer wieder aufs Neue rumbuddeln kann auf der Suche nach Gold. Vielleicht verbinde ich damit die Hoffnung, mental biegsam zu bleiben, möglicherweise ist es auch nur der Versuch, sich verstanden zu fühlen, indem man andere versteht - keine Ahnung, wie das ein Psychologe bewerten würde.

    Gruß
    Skywise

  4. Nach oben   #4
    Avatar von biancatreuer
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    ich bin selber DJ und für mich ist Musik mein Beruf und Berufung. Ich liebe es einfach aufzulegen https://goo.gl/y1DxUE

  5. Nach oben   #5

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    Musik ist für mich ein Spiegel meiner Seele, ein Launenverstärker oder Stimmungswandler, eine Einschlafhilfe und ein Muntermacher. Sie begleitet mich dem Himmel seis gedankt jeden Tag aufs neue mit all ihren wundervollen Facetten.


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