Musiksuche:  
   CDs & Platten   Mp3-Downloads   allgemein   
Ergebnis 1 bis 30 von 30

Thema: Che Guevara - Held oder Mörder

  1. #1
    Premium-Mitglied Avatar von naenia
    Dabei seit
    07/2005
    Alter
    30
    Beiträge
    783

    Che Guevara - Held oder Mörder

    Bevor ihr loslegt, macht euch erst mal schlau,

    1. was er erreichen wollte,
    2. was er davon erreicht hat,
    3. wie er es erreicht hat.

    In Kuba ist Che ein Volksheld, in den USA ein Mörder. Was ist da dran?
    "... und wenn du den Eindruck hast, dass dein Leben ein Theater ist, dann suche dir die Rolle aus, die dir am meisten Spaß macht." (Shakespeare)

  2. Nach oben   #2

    Dabei seit
    03/2007
    Ort
    NRW
    Alter
    25
    Beiträge
    342
    Naja, Mörder ist jeder, der Menschen umbringt oder umbringen lässt... Held ist ein dehnbarerer Begriff, der aber auf Guevara zutraf/trifft... ich finde, er ist auf jeden Fall eine Legende.


  3. Nach oben   #3
    Avatar von pantyhose
    Dabei seit
    01/2008
    Ort
    Meersburg
    Alter
    29
    Beiträge
    146
    1. Was er wollte ist egal, wenn man jemanden umfährt und sagt ich wollte nur umdrehen hilft einem das auch nicht.
    2. Was er davon erreicht hat, garnichts ausser ettliche sinnlos gestorbene Tote

    Er war ein größenwahnsinniger säufer, der sich ein paar Gewehre und leichtgläubige Bauern schnappte um damit gegen eine organisierte Armee zu kämpfen.
    Und wenn er seine Ziele erreicht hätte, würde es den Leuten dort auch nicht besser gehen, nein dann hätten wir nur ein zweites Kuba.

    Und diese Popularität dieses Verbrechers ist lediglich ein Armutszeugniss an die politische Bildung. Wenn man Che mag kann man sich auch gleich Stalin oder Mussolini aufs Shirt malen.

  4. Nach oben   #4
    Avatar von Softifix93
    Dabei seit
    01/2008
    Ort
    Weyhe
    Alter
    25
    Beiträge
    309
    Das er in der USA als Mörder angesehen wird ist klar.

    Die USA ist nun mal das Wahrzeichen des Kapitals und dazu sehr stark antikommunistisch.

    Che war Kommunist und gegen Kapitalismus.

    Für die USA ist jeder ein Verräter bzw. Mörder, der gegen sie ist.

    Im Falle von Guevara eben, weil er Menschen get*tet hat/t*ten liess.

    Eine Revolution geht nun mal nicht ohne Gewalt, weil es immer irgendwelche Machtgeilen Säcke geben wird.

    Danke für die Aufmerksamkeit


    Nur dieses Merchandising mit Guevara's Gesicht nervt mich ganz schön.

    Jeder Wannabe läuft mit einem Guevara T-Shirt rum ohne ihn wirklich zu kennen o:

  5. Nach oben   #5
    Avatar von pantyhose
    Dabei seit
    01/2008
    Ort
    Meersburg
    Alter
    29
    Beiträge
    146
    Zitat Zitat von Softifix93 Beitrag anzeigen

    Nur dieses Merchandising mit Guevara's Gesicht nervt mich ganz schön.

    Jeder Wannabe läuft mit einem Guevara T-Shirt rum ohne ihn wirklich zu kennen o:
    dein text lässt auch nicht unbedingt auf großes Wissen schliessen...

  6. Nach oben   #6
    Avatar von Softifix93
    Dabei seit
    01/2008
    Ort
    Weyhe
    Alter
    25
    Beiträge
    309
    Zitat Zitat von pantyhose Beitrag anzeigen
    dein text lässt auch nicht unbedingt auf großes Wissen schliessen...
    Wie meinst du das?

  7. Nach oben   #7

    Dabei seit
    08/2007
    Beiträge
    278
    wie unterscheidet man einen Freiheitskämpfer von einem Terr*risten? Und kann einer von beiden "gut" oder ein Held sein?

  8. Nach oben   #8
    Avatar von Positron
    Dabei seit
    09/2005
    Ort
    Anderswelt
    Alter
    30
    Beiträge
    312
    Jeder Mensch, der anderen Menschen seine eigene politische Meinung aufdrängt hat einen Charakterfehler. Da Ernesto dazu auch noch die Staatsgewalt zur Verfügung hatte, ist aus diesem Charakterfehler Mord geworden, der nicht entschuldigt werden kann. Menschen wurden aufgrund ihrer politischen Ansicht unterdrückt, verfolgt und get*tet.
    Wir haben hier wieder ein wunderbares Beispiel dafür, wie aus einer eigentlich guten Idee eine Institution geworden ist. Supertoll ist sowas.

  9. Nach oben   #9
    Avatar von pantyhose
    Dabei seit
    01/2008
    Ort
    Meersburg
    Alter
    29
    Beiträge
    146
    Zitat Zitat von Softifix93 Beitrag anzeigen
    Wie meinst du das?
    So wie es da steht. Dir fehlt eindeutig Hintergrundwissen.

  10. Nach oben   #10
    Avatar von Softifix93
    Dabei seit
    01/2008
    Ort
    Weyhe
    Alter
    25
    Beiträge
    309
    Zitat Zitat von pantyhose Beitrag anzeigen
    So wie es da steht. Dir fehlt eindeutig Hintergrundwissen.
    Welches Hintergrundwissen meinst du?


    Dann erzähl mir bitte mal was mir deiner Meinung nach an Wissen fehlt. o:


    Edit: Ich habe übrigens nie gesagt das ich das Verfolgen und T*ten von Menschen gut finde.

  11. Nach oben   #11
    Premium-Mitglied Avatar von JFoggerty
    Dabei seit
    03/2006
    Ort
    Meenzer
    Alter
    35
    Beiträge
    663
    Du diskutierst auch nach dem Motto: "Zwei Herzen, ach, wohnen in meiner Brust", oder?

    Zum einen propagierst du, das eine Revolution nicht ohne Gewalt ablaufen kann, zum anderen versuchst du eine direkte Folge der Gewalt auszublenden.
    Das ist aber generell ein Problem von Pseudo-Linken, Träumern und Mode-Victims.

    Deine Argumentation ist sehr stark auf schwarz-weiß Denken geprägt.
    Ich habe mich nicht wirklich mit Che Guevara beschäftigt, liegt wohl daran, dass ich Söldner generell nicht leiden kann, aber die Gründe dafür, dass die USA und Guevara keine guten Freunde geworden sind, haben wohl weit mehr Gründe als nur den Umstand, dass Guevara ein Mörder war.

    Soweit ich weiß war er nicht nur auf Kuba aktiv sondern auch in Afrika und Südamerika. Verschiedene Länder dieser Kontinente liegen/lagen im wirtschaftlichen Einzugsbereich der USA. Was ich damit sagen will ist, dass bei der Betrachtung der Abneigung beider gegeneinander nicht einfach polemisch die unterschiedliche Welt- und Systemauffassung herangezogen werden darf, sondern auch dahinter liegende, weniger glorifizierbare Interessen eine Rolle spielen können.

    Was ich von Che Guevara halte, habe ich somit hoffentlich auch klar gemacht.

  12. Nach oben   #12
    Avatar von Positron
    Dabei seit
    09/2005
    Ort
    Anderswelt
    Alter
    30
    Beiträge
    312
    Uh, ja, in einem sozialistischem Staat funktioniert der Dollarimperialismus einfach nicht. ;3

  13. Nach oben   #13
    Premium-Mitglied Avatar von JFoggerty
    Dabei seit
    03/2006
    Ort
    Meenzer
    Alter
    35
    Beiträge
    663
    Nenne mir eine Revolution, die funktioniert hat, die durch Wattebällchenschmeißen entschieden wurde!

  14. Nach oben   #14
    abgemeldet Avatar von Lord Abstellhak
    Dabei seit
    09/2007
    Beiträge
    160
    Es gibt auch s*xuelle und musikalische Revolutionen.

    Aber Revolutionen der Art die du meinst, werden sicher nicht durch Wattebällchenschmeissen entschieden, das stimmt schon.

  15. Nach oben   #15

    Dabei seit
    03/2007
    Ort
    NRW
    Alter
    25
    Beiträge
    342
    Zitat Zitat von JFoggerty Beitrag anzeigen
    "Zwei Herzen, ach, wohnen in meiner Brust"
    "Zwei Seelen wohnen, ach in meiner Brust"

  16. Nach oben   #16

    Dabei seit
    10/2009
    Alter
    28
    Beiträge
    1

    Dummes Mädchen...

    Zitat Zitat von pantyhose Beitrag anzeigen
    1. Was er wollte ist egal, wenn man jemanden umfährt und sagt ich wollte nur umdrehen hilft einem das auch nicht.
    2. Was er davon erreicht hat, garnichts ausser ettliche sinnlos gestorbene Tote

    Er war ein größenwahnsinniger säufer, der sich ein paar Gewehre und leichtgläubige Bauern schnappte um damit gegen eine organisierte Armee zu kämpfen.
    Und wenn er seine Ziele erreicht hätte, würde es den Leuten dort auch nicht besser gehen, nein dann hätten wir nur ein zweites Kuba.

    Und diese Popularität dieses Verbrechers ist lediglich ein Armutszeugniss an die politische Bildung. Wenn man Che mag kann man sich auch gleich Stalin oder Mussolini aufs Shirt malen.
    Man sieht, dass du kaum Ahnung, weder von Politik noch Che selbst hast.. Informiere dich, recherchiere ausführlich und dann komm mit deinem Urteil. Che war ein Freiheitskämpfer, er hat zwar Menschen ermordet, aber nie unschuldige Bauern. Er hat seinen Widerstandskämpfern sogar befohlen, die Bauern in Ruhe zu lassen und sich nicht an ihnen zu vergreifen! So viel musst du wissen. Aber genug dazu, wenn du meinst er war ein dummer Mörder, dann musst du auch William Wallace als Mörder sehen, dieser befreite damals Schottland, aber du wirst ihn wahrscheinlich nicht kennen, denn du bist ein unwissendes kleines Mädchen..
    Er hat Menschen auf dem Gewissen, klar, ich möchte auch gar nicht beurteilen, wer es verdient hatte und wer nicht. Fakt ist, er hat aus dem Drang get*tet, Kuba, sowie später Bolivien zu befreien..
    Würde jemand deine Mutter oder sonst jemanden aus deiner Familie bedrohen und du würdest im Affekt auf diese Person schießen, um deine Familie zu beschützen, würdest du den Mord nicht rechtfertigen? Sag mir bloß nicht, du würdest dich hinhocken und nen Hungerstreik wie Ghandi machen! Aber wie schon angedeutet, du bist noch klein und hier wächst man auf, mit dem Gedanken jeden lieben zu müssen und deswegen bekommen Vergewaltiger und Kinderschänder hier auch nur Bewährung.. Denk mal drüber nach.. Würdest du nicht auf Notwehr plädieren? Guevara rannte nicht wahllos umher und ballerte Leute ab. Er kämpfte gegen jene, die die Diktatur Batistas unterstützten.

    Du sagst, er war ein größenwahnsinniger Säufer ohne Ahnung? Sag mir, wenn es so war, wie kam es, dass er das gesamte Militär(regime) Kubas mit seinen "ahnungslosen Bauern" stürzen konnte? Er war ein sehr guter Stratege, das kannst du nicht abstreiten..

    Der Grund, dass ich schreibe, ist, dass mich solche Leute wie du aufregen. Dumme Kinder, die nur mit dem Strom mitschwimmen und sich alles sagen lassen. Leute, die denken, wie es der Staat möchte, keine eigene Meinung haben. Ich würde dich mal gern in einer Diktatur sehen, ohne Aussicht auf Frieden und jemand würde kommen, mit dem Versuch dein Land zu befreien, ich bin mir sicher, du hättest auch gerne ein Leben in Freiheit.

    Aber gott sei dank sind wir ja eine Demokratie und Leute wie du können ihre dummen Kommentare im Internet zu Themen abgeben, über die sie nicht im geringsten Bescheid wissen..

    Und in euren Augen sind ja auch Palästinenser Mörder und Terr*risten, nur weil sie ihr Land befreien wollen und sich gegen die Israelis wehren. Aber das ist eine andere Geschichte..

    Viva La Revolution

    F*** the System

  17. Nach oben   #17

    Dabei seit
    03/2007
    Ort
    NRW
    Alter
    25
    Beiträge
    342
    Amen.

  18. Nach oben   #18

    Dabei seit
    06/2009
    Ort
    Trier
    Alter
    31
    Beiträge
    66
    wenn du meinst er war ein dummer Mörder, dann musst du auch William Wallace als Mörder sehen, dieser befreite damals Schottland
    Falsch, William Wallace befreite nicht Schottland, das war Robert Bruce. Ausserdem waren es damals trotz allem immer mehr oder weniger Streitmächte, die gegeneinander kämpften (wenn man einen Rebellenhaufen so bezeichnen will), es waren keine Guerilla Kämpfer, die sich wieder in den Busch verkriechen. Guevara mit diesen mutigen Männern zu vergleichen beschmutzt ihre Ehre.
    denn du bist ein unwissendes kleines Mädchen..
    Was zu beweisen ist, scheint eher als wären andere Menschen unwissend.
    er hat aus dem Drang get*tet, Kuba, sowie später Bolivien zu befreien..
    Hehre Ziele. Man befreit also Kuba um die Menschen zu unterjochen. Führen wir mal lustig die Planwirtschaft ein und zerstören damit jegliche wirtschaftlichen Existenzen. Zudem bleibt die Frage wieso sich der großartigen Revolution die armen unterdrückten Bauern nicht anschlossen. Scheint ja als hätten sie es nicht nötig gehabt sich von Guevara befreien zu lassen.
    Guevara rannte nicht wahllos umher und ballerte Leute ab.
    Aber wenn die russischen Atomwaffen auf Kuba stationiert worden wären hätte er sie, wenn er gekonnt hätte, sie auf die USA abgefeuert. Stimmt, dabei hätte er nicht mal rennen müssen, ein Knopfdruck hätte es ja auch getan.
    Ich würde dich mal gern in einer Diktatur sehen, ohne Aussicht auf Frieden und jemand würde kommen, mit dem Versuch dein Land zu befreien, ich bin mir sicher, du hättest auch gerne ein Leben in Freiheit.
    Das kannst du anscheinend bestens beurteilen. Freiheit ist ja auch ein dehnbarer Begriff.
    Aber gott sei dank sind wir ja eine Demokratie und Leute wie du können ihre dummen Kommentare im Internet zu Themen abgeben, über die sie nicht im geringsten Bescheid wissen..
    Polemik führt hier nicht weiter. Hier offenbart sich der Geist, der hinter deinen Aussagen steckt. Wir leben hier in einer Demokratie und jedem ist es erlaubt seine Meinung zu äußern, aber anscheinend würdest du das gern beschränkt sehen, damit nur deine - die einzig wahre - Ansicht wiedergegeben werden kann? Es ist immer das gleiche, sobald man keine Argumente mehr hat wird wahllos die Pöbelei angefangen.
    Und in euren Augen sind ja auch Palästinenser Mörder und Terr*risten, nur weil sie ihr Land befreien wollen und sich gegen die Israelis wehren. Aber das ist eine andere Geschichte..
    Der Konflikt liegt ein wenig weiter zurück als viele annehmen, beide Parteien glauben sich aufgrund Aussagen der damaligen britischen Mandatsmacht im Recht. Wer will darüber entscheiden? Überleg dir auch einmal wo die Israelis herkamen. Wessen Land ist es nun?
    Aber um dich in diesem Fall noch einmal zu zitieren:
    Leute wie du können ihre dummen Kommentare im Internet zu Themen abgeben, über die sie nicht im geringsten Bescheid wissen..
    Und
    Viva La Revolution

    F*** the System
    sagt schließlich alles.

  19. Nach oben   #19

    Dabei seit
    08/2009
    Ort
    Deutschland NRW
    Alter
    27
    Beiträge
    453
    Mir ist es ziemlich egal ob er Mörder, Held, oder sonstwer war.

    Ich rede nicht gern über Dinge über die ich keine Ahnung hab, deshalb will ich mich hier auch nicht spezifisch zum Thema äussern. Sondern eher ein paar pauschale Aussagen raushauen.


    Es gab immer schon die legalen Mörder, und die illegalen.
    Das ist keine Frage nach einem politischen System, sondern eine, nach der Definition von Recht.

    Wenn ich jemanden t*ten um mein Land zu "befreien" ist das falsch, wenn ich get*tet werde weil ich mein Land befreie, interessiert das keine Sau.
    Das ist das Problem der Menschen, sie Fragen viel zu oft den Grund ein, bzw. rechnen sie ihm einen viel zu hohen Stellenwerte zu.

    Eine Person zu t*ten ist zwar verrufen, aber sobald ich einen Grund der Tötung passend ausschmücke nicken alle eifrig.

    Menschen machen Recht immer an Macht fest, der mächtigste hat recht, typisches Verhalten für Rudeltiere eben...nichts außergewöhnliches...dennoch elementar wenn man bedenkt das es relativ ist.

    Der mächtige ist derzeit die Regierung. Deshalb hasse ich die Männer in Grün, entfernter die komplette Justiz...wie unterwürfige Hunde, hetzten sie winselnd dem Ideal Fremder hinterher. Und das nur weil man ihnen eine gesellschaftliche Relevanz zurechnet.


    Ich weiß nicht genau wer Che Guevara war, ich weiß aber das er kein winselnder Hund sein wollte, nicht das Schoßtier größerer Herren, er wollte auf eigenen Füßen stehen. Dieser Wille fehlt vielen, deshalb bleiben sie ruhig, und versuchen ein ruhiges friedliches Leben zu führen, und wollen garnicht in andere Richtungen denken. Kein Wunder das hier alle so lethargisch sind

    Eine Person die nicht den Knüppel im Nacken erträgt, ist das ein Held? Keine Ahnung, wie gesagt...mir egal...feststeht er hat eigene Gedankengänge. Nicht die Gedankengänge großer Redner fortgeführt, sondern eigene von Beginn bis zum Ende selber gedacht. Deshalb fahren viele auf Nietzsche und co ab. Sie sind zu faul selbst zu denken. Das ist das Ding mit den großen Philosophen...sie haben gedankliche Erkenntnisse auf deren Basis sie ihre Gedanken aufbauen!
    Was bringt mir die geniale Erkenntnis Nietzsches Nihilismus, wenn ich es nicht selbst erdacht habe?
    Nichts.
    Es hat für mich keinen Stellenwert, weil es nicht mir ist, und wenn ich es hätte, wär' es geklaut.


    Bestimmt fragt ihr euch was das mit dem Thema zu tun hat, folgendes:
    Falls Che Guevara einer der echten Freidenker war, und deshalb so gehandelt hat, ist es vollkommen ok für mich.
    Aber wenn nicht...ist er nicht mehr als das moderne Schoßhündchen.
    Ich kann es aber nicht beurteilen, ich kenne ihn nicht.
    Ich würde ihn auch nicht kennen wenn ich mich informiert hätte.

    Ich traue da niemandem, wer Che Guevara wirklich war das ist längst verwischt, die einen verteufeln ihn, die anderen heben ihn zum Volkshelden empor. Es würde mich stark wundert, wenn man noch ein korrektes Bild seiner Persöhnlichkeit finden würde.
    Deshalb glaube ich, kann ihn hier niemand mit guter Begründung als Helden, oder auch nicht, bezeichnen.


    Ich möchte nach auf ein paar Leute eingehen.

    @Turbostaat:
    "wie unterscheidet man einen Freiheitskämpfer von einem Terr*risten?"
    Ganz einfach: ein Freiheitskämpfer kämpft aus eigenen Beweggründen, ein Terr*rist ist einfach ein dummer Lakei der Menschen schadet, weil er es gesagt bekommt.

    @rami23:
    Du hast dich ausgetobt, schön und gut, könntest jetzt mal Stellung nehmen?

    Außerdem: Warum gehst du "pantyhose" so an? Kennst du sie? Ich denke nicht.
    Auch mir hat nicht alles in den Kram gepasst was sie gesagt hat, aber ich gehe sie nicht an, denn ich kenne sie nicht.

    @Wolfetone: Wie sollte man mit Planwirtschaft wirtschaftliche Existenzen einfach so vernichten? Es ist doch nur eine andere Wirtschaftsform.



    Gruß!

  20. Nach oben   #20
    Avatar von OneShotOneKill
    Dabei seit
    02/2010
    Ort
    Wien
    Alter
    30
    Beiträge
    330
    Ist doch dreist einen Mann der für etwas gekämpft hat das den Menschen helfen sollte der Mörderstempel aufgedrückt wird, weil er gezwungen war Waffengewalt dafür zu verwenden, aber wenn die Anti-Che Fraktion so versessen drauf ist ihn zu einem Terr*risten zu machen, dann verlange ich, dass jeder Wirtschaftsboss und Börsenspekulant mindestens solch einer ist, denn diese terr*risieren arme Menschen ohne rühmliche Ziele zu verfolgen. Man sieht doch wie human die moderne westliche Welt ist in letzter Zeit immer mehr. Getreidepreise gehen trotz Überschuss in die Höhe und führt dazu dass tausende wenn nicht hunderttausende sterben werden durch einen der elendigsten Tode den Hungertod und dabei spielt es für die Reichen und Mächtigen keine Rolle ob Kinder, Frauen oder Männer, aber man versucht einem Che diesen Stempel aufzudrücken.

  21. Nach oben   #21
    Premium-Mitglied Avatar von naenia
    Dabei seit
    07/2005
    Alter
    30
    Beiträge
    783
    Word, lieber Kill!
    "... und wenn du den Eindruck hast, dass dein Leben ein Theater ist, dann suche dir die Rolle aus, die dir am meisten Spaß macht." (Shakespeare)

  22. Nach oben   #22

    Dabei seit
    08/2009
    Ort
    Deutschland NRW
    Alter
    27
    Beiträge
    453
    Ich hab' grade meinen Post von vor einem Jahr gelesen.

    Entschuldigt bitte diesen Blödsinn den ich geschrieben hab' !

  23. Nach oben   #23
    Avatar von Vergoidung
    Dabei seit
    08/2010
    Ort
    Schraden
    Alter
    29
    Beiträge
    19
    Um nochmal auf das Thema Amerika/Che zurück zu kommen, wie es bereits am Anfang des Threads besprochen wurde: Jeder, wie oben bereits erwähnt, der sich nicht in das Amerikanische weltbild eingliedert, wird so hingestellt wie Che. Che war ein Held, ist ein Held, und wird es ewig bleiben. Keine Revolution kommt ohne Tote aus. Die Partisanen Titos konnten sich während des 2. Weltkrieg die Nazis durch Waffengewalt vom Halse halten, und so zumindest im begrenzten maße ein freiheitlichen leben führen.
    Repressionen, die von Staatlicher seite bzw. von ,, nicht normal denkenden Menschen´´ kommen, müssen der Freiheit wegen, der menschen wegen, mit Gewalt bekämpft werden.

    Ich will hier niemanden zu gewalttaten animieren, aber um in Freiheit zu leben, muss man Prioritäten setzten, nichts anderes, als es Che auch tat.

    Alerta Antifascista

  24. Nach oben   #24

    Dabei seit
    08/2009
    Ort
    Deutschland NRW
    Alter
    27
    Beiträge
    453
    Ich halte von Che Guevara als Person nicht besonders viel, aber mit die Ideologie die er vermittelte und heute darstellt kann ich mich weitgehend identifizieren.

    Schade finde ich das seine Fratze zu einem Symbol pseudo-autonomer Lifestyle Fetischisten verkommen ist.

  25. Nach oben   #25
    Premium-Mitglied
    Dabei seit
    03/2011
    Beiträge
    50
    OMG wurde das lang. Möchte mich entschuldigen aber... es is früh ich muss auf nen Serverdurchlauf warten und das Thema war einfach zu verlockend.

    Das ist nen tolles Thema über das ich schon sehr viel Diskutiert habe. Ich wollte schon hier schreiben aber nen so alten Thread nicht aus dem Staub ziehen. Nun.. danke Igelhund *g*

    Das Grundlegende Problem und die Elementare Frage wurden hier schon dargelegt.
    Wann ist jemand ein Freiheitskämpfer und wann ein Terr*rist.

    Das ist wohl eine gute Frage. Jemand machte das daran fest.. wenn man wahllos Menschen t*tet ist man ein Terr*rist. Das ist wohl Ansichtsache. Ich sage dazu, wenn man ohne Not Menschen t*tet ist man ein Terr*rist.. ein Verbrecher und ein Mörder.
    Kein Mensch hat, ausser zur verteidigung seines Lebens das Recht einen anderen umzubringen. Auch kein regime. Keine Regierung. Soweit.. so gut. Darauf komme ich nochmal zurück.
    Natürlich ist mir die Problematik bewusst, wann ist es unausweichlich zur Waffe zu greifen. Ich denke das lässt sich nicht verallgemeinernd beantworten, hier muss jeder seine eigene Moral zu Rate ziehen.

    Che entschied sich dafür sich von Castro instrumentalisieren zu lassen. So sehe ich das. Sie kämpften beide für die "Befreiung" Kubas. Dumm nur das beide sehr unterschiedliche Zielsetzungen hatten wie man später feststellte. Konsequenterweise hätte Che auch Castro stürzen müssen wenn er SEINE Vision von einem "Freien" Kuba wirklich hätte umsetzen wollen. Was die Umstände der revolution und die genauen Hintergründe angeht, gibt es soviele Spekulationen und Halbwahrheiten das ich das nicht wirklich ergründen möchte und auch gar nicht kann.

    Für mich ist Che ... kein Held. Er hätte zu einem werden können doch er entschied sich dazu von einem Freiheitskämpfer zu einem Terr*risten zu werden. Für Freiheit zu kämpfen ist ein hohes Gut. Die Motivation die dahinter steckte kann ja sowieso niemand wirklich ergründen.
    Danach Menschen abzuschlachte die sich nicht wehren können ist ein Verbrechen. Wie komme ich zu diesem Gedanken... nun...
    Es ist bewiesen das Gefangene vom Kubanischen Regime hingerichtet wurden, auch von ihm persönlich durchgeführte Exekutionen sind belegt.
    Wenn ich einen Gegner in meiner Gewalt habe und diesen t*te.. ohne das ich dazu in irgend einer Form gezwungen bin. ( Was wohl eher selten der fall sein dürfte )
    Dann bin ich nichts anderes mehr als ein Mörder der seine eigenen Ideale verrät.

    Seine Fehlleistungen im Bereich Wirtschaft etc etc interessieren nicht wirklich, das sind Randnoten und er hatt wohl eingesehen das die Befreiung Kubas nichts anderes war als den Teufel durch des Teufels Grossmutter zu ersetzen. Kuba war nicht frei. Es war abhängig von der Sowjetunion. Das er verblendet war sieht man auch an seiner Liebe zum damaligen Chinesischen Regime. Da besteht glaube ich für uns alle kein Zweifel, das DIES nicht der Kommunismus ist den man anstreben sollte, denn er wird von diesen Regierungen ad absurdum geführt.

    Seine Engagement im Kongo und Bolivien... nun im Kongo konnte er keinen Fuss fassen und auch in Bolivien fand er so gut wie keine Unterstützung. Warum ? Er kämpfte nicht für die Armen.. nicht für die Unterdrückten. Er kämpfte nur um SEIN ideal einer Regierung durchzusetzen. Meiner Meinung nach wollte er Bolivien zu etwas machen, das er in Kuba nicht geschafft hatte. Revolution.. um der Revolution willen ? Der Gedanke ist mir schon gekommen. Ob richtig oder falsch, ich weis es nicht.

    Was tat er also... er "befreite" ein Land um es in ein anderes Totalitäres Regime zu stecken. ( Man kann ja mal recherchieren wieviel "Freiheit" die Menschen unter Castro hatten damals... vor allem.. Meinungsfreiheit. )
    Er t*tete Wehrlose inhaftierte.

    Er ist kein Held.. er ist eine grosse Figur der Weltgeschichte die an ihren eigenen Zielen vorbeiarbeitete.. sicher, evtl mit guten Absichten doch häufig mit den falschen Mitteln.
    ( Und nein ich denke nicht das eine gewaltsam geführte Revolution NIEMALS gerechtfertigt ist.. es gibt für jeden Menschen grenzen.. so auch für mich )

    Kein Mensch.. abschliessend gesagt, hat das Recht einem anderen Menschen ohne Gefahr für sein eigenes Leben oder das eines anderen, das leben zu nehmen. Notwer.. ist legitim auch eine gewaltsame Revolution ist nach meiner bescheidenen Meinung legitim wenn man damit offensichtliches grösseres Leid von anderen abwendet. ( Hier ist natürlich die Frage der Verhälltnismässigkeit zu stellen.. und das ist wohl ein ewiger, nie zu schlichtender Streitfall )
    Für mich sind zb alle Regierungen welche die Todesstrafe durchführen.. illegal. Sie haben keine Berechtigung dazu denn NIEMAND kann ihnen das Recht geben so etwas zu tun.
    Jeder Präsident, jeder Gouverneur der ein Gnadengesuch ablehnt. Jeder Staatsanwalt der die Todesstrafe vordert, jeder Richter und auch JEDER geschworene der sie verhängt ist nichts anderes als ein Mörder.

    Warum ich das in diesem Zusammenhang so betone.. nun weil ich damit klarstellen will wie meine abschliessende Meinung über Che ist.. er ist .. nichts anderes als eine Lichtgestalt die Tief gefallen ist.. wurde vom Revolutionär mit hohen Visionen zu einem Mörder und Terr*risten. Ich besitze selbst eine Fahne mit dem Che Kopf.. allerdings steht diese für mich mehr für die Ideale für die er vorgab zu Kämpfen und nicht dafür das ich ihn als Person anbeten würde.

    @Igelhund
    Deshalb fahren viele auf Nietzsche und co ab. Sie sind zu faul selbst zu denken. Das ist das Ding mit den großen Philosophen...sie haben gedankliche Erkenntnisse auf deren Basis sie ihre Gedanken aufbauen!
    Was bringt mir die geniale Erkenntnis Nietzsches Nihilismus, wenn ich es nicht selbst erdacht habe?
    Nichts.
    Es hat für mich keinen Stellenwert, weil es nicht mir ist, und wenn ich es hätte, wär' es geklaut.
    Das fand ich absolut klasse. Leider auch absolut Falsch. Selbst Nietzsche.. Macciavelli... sogar Plato und jeder andere Philosoph waren von anderen vor ihnen beeinflusst. Sie lasen andere Philosphen dachten über die Probleme nach und kamen letztendlich zu den Gedanken die sie niederschrieben. Natürlich haben diese Menschen sich viel mehr Gedanken um alles gemacht, als der durchschnittliche Mensch, der vielleicht mal ein oder zwei Bücher gelesen hat und dann mit Zitaten um sich wirft.
    Dennoch. Nur weil ich etwas nicht SELBST erdacht habe, heisst das nicht das ich es geklaut habe. Man kann aus Ansichten anderer viel lernen.. wenn man sich beliest.. nicht nur selbst nachdenkt sondern Gedanken auch von anderen Meinungen beleuchten lässt, ist das kein Zeichen das man nicht selbst denkt, es ist nur ein Zeichen das man WEIS das die eigenen Schlüsse nie objektiv sein können sondern immer in irgend einer Weise beeinflusst werden von unserem Leben, unseren Erfahrungen und sogar unseren Träumen

    OK... nu reicht es hier für heute. Ich hoffe jemand hat die Ausdauer diesen .. entschuldigt.. .Wall of text zu lesen. Es ist aber nunmal kein.. ja, nein Thema sondern ein sehr sehr komplexes, das man gar nicht lange und tief genug Diskutieren kann.

  26. Nach oben   #26

    Dabei seit
    08/2009
    Ort
    Deutschland NRW
    Alter
    27
    Beiträge
    453
    @Hope: Ich sehe das was ich geschrieben habe mittlerweile so ähnlich wie du.

    Was Nietzsche angeht, so lese ich ab und an etwas von ihm. Es ist allerdings so das ich immer nur Denkanstöße suche, und aufgrund dem hohen Maß an Logik (als Form des Ausdrucks ,im Allgemeinen) bei Nietzsche kommt man durch die gegebene Grundlage zu den gleichen Schlüssen wie er, weil alles andere unlogisch wirkend gemacht wird.

    Und so genial finde ich Nietzsches Auslegungen des Nihilismus nicht mehr.

    Es stimmt was du schreibst, es ist gut sich von anderen Inspiration, Denkanstöße holt , oder wie du sagst "...Gedanken auch von anderen Meinungen beleuchten lässt..."

  27. Nach oben   #27

    Dabei seit
    12/2011
    Beiträge
    4
    Mal eine Frage: Müssen eigentlich alle, die Che Guevara und/oder seine Ideen gut finden, gleich links sein?

    PS: Was habt ihr eigentlich gegen die T-Shirts? Ist doch gut...

  28. Nach oben   #28
    Premium-Mitglied Avatar von naenia
    Dabei seit
    07/2005
    Alter
    30
    Beiträge
    783
    Zitat Zitat von Jessicatze Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage: Müssen eigentlich alle, die Che Guevara und/oder seine Ideen gut finden, gleich links sein?

    PS: Was habt ihr eigentlich gegen die T-Shirts? Ist doch gut...
    Ich find auch, dass jemand nicht gleich rechts ist, nur weil er einige Ideen von Hitler gut findet. Also stimmt schon so, deine Ansicht (meiner Ansicht nach ).

    Die T-Shirt-Sache... mich zB nervts, wenn Unwissende sowas anziehen. Die haben irgendwo irgendwann gehört, dass Che (den echten Namen wissen sie natürlich nicht!) halt ein Rebell war und das ist halt super =) Natürlich gibts auch viele, die verstehen, warum sie die Shirts tragen.
    "... und wenn du den Eindruck hast, dass dein Leben ein Theater ist, dann suche dir die Rolle aus, die dir am meisten Spaß macht." (Shakespeare)

  29. Nach oben   #29

    Dabei seit
    12/2011
    Beiträge
    4
    Ich finde, dass Che ein Held war und auch noch ist. Er hat sein Leben für zwei Länder riskiert und es für ein drittes gegeben. Für ihn gab es nur die anderen Menschen, es war ihm egal, wie es für ihn endete. Er war selbstlos.
    Aber er hat auch Unschuldige get*tet, das ist seine schlechte Seite. Er hat manche Leute get*tet, ohne zu wissen, aus welcher Seite sie standen.
    Er hatte die Willensstärke von zehntausend Mann. Che ist ein sehr gutes Vorbild für dei Menschheit. Er war eine Legende, er ist eine Legende und er wird immer eine Legende bleiben.

  30. Nach oben   #30

    Dabei seit
    12/2011
    Beiträge
    4
    Zitat Zitat von naenia Beitrag anzeigen
    Ich find auch, dass jemand nicht gleich rechts ist, nur weil er einige Ideen von Hitler gut findet.
    Hatte Hitler gute Ideen oder Absichten? Ich glaub nämlich nicht. Und ich glaub auch nicht, dass jemand Hitler als Mensch gut fand.


Lesezeichen für Che Guevara - Held oder Mörder

Lesezeichen